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    News: WLAN Geschwindigkeit
    Geschrieben am von admin

    Technik

    W-LAN  Blender oder echte Alternative zum Kabel-Netzwerk?

    Autor: Bernd Böhm
    Verfasst am: 9.7.05

    In einem der letzten Artikel haben wir uns bereits ein einfaches Adhoc Netzwerk, also die Verbindung zwischen zwei Computern mit Netzwerkkarten und Kabel angesehen. In diesem Tutorial geht es darum, PC`s kabellos miteinander zu vernetzen. Um sich nicht mit meterlangen Kabelsträngen herumärgern zu müssen, gewinnt das "Wireless LAN" immer mehr Freunde. Viele Anwender schwimmen mit der "Funk- Welle" ohne zu wissen, dass diese Variante einige Nachteile besitzt. Sie ist weder sicherer, noch schneller als ein traditionelles Kabel-Netzwerk. Wir suchen eine Antwort auf die Frage, warum es sich dennoch lohnt auf W-LAN umzusteigen. Weiter beschreiben wir dir Schritt für Schritt den Weg zur Adhoc - und Access Point -Verbindung. 









    Mac Adresse (Media Access Control)









    Was ist Wireless LAN

    Wireless Lan ist nichts anderes als ein ganz normales Netzwerk. Die Übertragung der elektrischen Signale erfolgt im Gegensatz zum Kabel, durch die Luft. Das lästige Aufbohren von Wänden und die Montage von Netzwerkdosen entfällt.

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    Welche Windows Version benötige ich für W-LAN

    Mit Windows XP ist es relativ einfach ein kabelloses Netzwerk einzurichten. Bei den Vorgängerversionen ist Vorsicht angebracht, da Wireless LAN bis zu diesem Zeitpunkt in den Kinderschuhen steckte.

    Unterschieden werden zwei Wireless-Lan Netze: das Adhoc,- und Infrastruktur-Netzwerk

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    Adhoc (ad-hoc=sofort) Netzwerk  einrichten

    In einem Adhoc Netzwerk kommunizieren die Teilnehmer (Clients) direkt, ohne Umwege miteinander. Ein Knotenpunkt (Access Point) fehlt, da die Verbindung zwischen beiden Rechnern direkt aufgebaut wird.

    Du benötigst zum Einrichten eines kleinen Adhoc Netzwerks, für beide PCs entsprechende W-LAN Karten.

    Installation:

    Bevor du die Karte installierst, solltest du dich unbedingt an einem Heizkörper erden! Ansonsten besteht die Gefahr, dass du durch elektrische Entladung den PC beschädigst. Der Handel bietet alternativ für wenige Euro Erdungsarmbänder an. 

    >Netzstecker ziehen

    >Gehäuse öffnen

    > Einige W-LAN Karten besitzen relativ lange Antennen, die beim Einbau ziemlich stören können. Schraub die Antenne ab, und setz sie später wieder an. Platziere die Karte vorsichtig in einen freien PCI-Slot. Gehäuse verschließen, und den Netzstecker wieder anbringen.

    > Neustart

    > Ignoriere die Meldung, des Windows Hardware Assistenten, und klick auf den Schalter "Abbrechen".
    > Lege die Treiber CD für den Adapter ein, und installiere die Software. > Neustart

    > Nun erscheint wiederholt der Hardware Assistent. Lass die "Software jetzt automatisch installieren", und warte bis das Setup beendet ist. Der Netzwerkadapter ist nun installiert. Fertig!

    Beim Zweiter Rechner wiederholst du diese Schritte.

    Adapter auf beiden Rechnern abgleichen

    Wenn du auf beiden PCs den Netzwerkadapter erfolgreich installiert hast, geht es an die Verbindung. Auf beiden Rechnern führst du nun folgende Schritte aus:

    Start > Einstellungen > ihre Netzwerkverbindungen > rechter Mausklick auf "drahtlose Netzwerkverbindung"
    Unter dem Punkt "Eigenschaften" wird der W-LAN konfiguriert.

    Klick den Reiter "drahtlose Netzwerke" an, und erstelle über "Hinzufügen" ein neues Netzwerk.
    Gib dem W-LAN im Menüpunkt SSID einen Namen für das Netzwerk ein, z.B. Heimnetzwerk.

    Wichtig! Die Bezeichnung muss auf beiden Rechnern dieselbe sein! Beachte auch die Groß- und Kleinschreibung.

    > Erweitert anklicken, und hier den Adhoc Modus markieren. Fenster schließen

    Das Aktualisieren dauert einige Momente. Die Verbindung wird, wenn du alles richtig gemacht hast, hergestellt.

    Wenn keine Verbindung erstellt wurde, senden die Karten über verschieden Kanäle. Zum Ändern der Kanäle, musst du das Häkchen im Punkt "Windows zum Konfigurieren der Einstellungen verwenden" in den Drahtlosen Netzwerken entfernen! Klick dann auf O.K.

    Ruf jetzt das Konfigurationstool des Herstellers auf, und stell beide PCs auf denselben Kanal (Channel) ein. 

    Hinweis: Nicht jede Karte besitzt den Reiter "Drahtlose Netzwerke". Ändere in dem Fall die Einstellungen über den Menüpunkt " Konfigurieren/Erweitert".

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    Infrastruktur-Netzwerk einrichten

    Wenn du mehr als zwei PCs miteinander vernetzen möchtest, benötigst du einen zentralen Zugangspunkt, den Access Point > oder die Basis Station (BS). Die W-LAN Adapter bauen sich nicht zueinander, sondern mit dem Access Point auf, der eine Funkzelle aufbaut. 

    Ein Access Point Netzwerk wird im Infrastructure Modus und nicht im Adhoc Modus betrieben. 

    Wenn du das Gerät mit Strom versorgst, ist es betriebsbereit. Um es einzurichten klickst du auf Start > Einstellungen > Netzwerkverbindungen > Eigenschaften der W-LAN Verbindung. Im Punkt "Drahtlose Netzwerke" findest du ein neues Netzwerk mit Namen "Default". Klick auf Aktualisieren. Nun erscheint das neue Netz in der Reihe "Bevorzugte Netzwerke". Bestätige den Vorgang mit O.K. Innerhalb weniger Sekunden wird die Verbindung zwischen Access Point und PC erstellt. 

    Bei älteren Karten genügt es meist die Punkte "Network Type" auf Infrasrtructure und SSID auf default zu ändern. Die Punkte findest du in den Eigenschaften der W-LAN Karte. ( Konfigurieren/Erweitert)

    Die einfache Anordnung eines Wireless LANs mit einem Access Point nennt sich Basis Service Set (BSS). An einen Access Point kann kann ein Netzwerkverteiler angeschlossen werden ( HUB/Switch), und an ihn wiederum weitere Access Points oder PCs. Die um weitere Access Points erweiterte Version nennt sich Extended Service Set. Dass ESS kann benutzt werden, um größere Flächen abzudecken.


    Reichweite und Geschwindigkeit

    Der Wirkungsgrad von W-LAN ist wie anderen Techniken, die auf elektromagnetischen Wellen basieren, sehr stark von der Entfernung zwischen Sender und Empfänger abhängig. Das Medium ( Betonwände, Holz, Luft, oder ein Funker aus der Nachbarschaft) spielt ebenfalls eine große Rolle. Je weiter Endgeräte von einander entfernt stehen, desto geringer ist die Übertragungsgeschwindigkeit.

    Die von den Herstellern angegebenen Reichweiten sind blanke Theorie. In der Praxis erzeugt ein Wireless Netzwerk so viel Overhead ( Netzwerkballast), dass die Reichweite zwar eingehalten, aber nur zwischen 50 und 60 Prozent der Geschwindigkeit erreicht werden. Der Grund hierfür liegt z.B. in Übertragungsfehlern. Ein fehlerhaftes Paket muss immer neu angefordert werden.

    Die IEEE 802.11a Technik ist für hohen Netzwerkverkehr im kleineren Umkreis am Besten geeignet. Der Standard bietet genügend Stabilität und ausreichende Sicherheit. Für größere Distanzen empfiehlt sich das IEEE 802.11 g, und zum drahtlosen Internetzugang das einfache und günstige IEEE 802.11b.

    Im optimalen Fall erreichen die Geräte folgende Geschwindigkeiten:

    StandardBrutto- GeschwindigkeitNetto-Geschwindigkeit
    802.11b11 Mbpsca 420 Kbyte/s
    802.11b+22 Mbpsca 820 Kbyte/s
    802.11g54 Mbpsca 2000 Kbyte/s
    802.11a54 Mbpsca 2000 Kbyte/s
    802.3u (100 Base-TX)100 Mbpsca 6300 Kbyte/s

    Der W-LAN Standard 802.11.g soll Daten mit bis zu 6,75 Mbyte/s übertragen. In der Praxis kommen oftmals nicht mehr als zwischen 2 und 5 Mbyte/s dabei heraus. Ein schwaches Resultat, der nur durch Bluetooth negativ übertroffen wird. Hier werden 0,6 Mbyte/s erreicht, statt der offiziellen 1,75 Mbyte/s. Jeder der ein W-LAN installiert hat, und mit der Geschwindigkeit alles andere als zufrieden ist, muss sich wohl oder über damit abfinden. Die Einsatzumgebung ist entscheidend. Fette Stahlbetonwände verhindern eine optimale Funkübertragung. 

    Lösung: Adapter mit abschraubbaren Antennen lassen sich zwar mit leistungsstärkeren Antennen bestücken, was aber auch Angreifern einen besseren Zugriff ermöglicht! 

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    Sicherheit

    Wenn du ohne Sicherheitsvorkehrungen kabellos ins Netz gehst, ist das Risiko gehackt zu werden, für dich sehr hoch. Jeder Benutzer eine W-LAN Karte kann sich in dein Netzwerk einklinken, und sich "auf der Festplatte entsprechend austoben". Schieb hier unbedingt einen Riegel vor.

    Ein geänderter Netzwerkname oder ein selbst erstellter 128 kbit-WEP-Schlüssel halten Hacker auf Abstand. 
    Der Standard-Netzwerkname (SSID) ist sehr unsicher. Insofern macht es Sinn, diesen abzuändern. In den Netzwerkeigenschaften deines kabellosen Netzwerks kannst du den Namen im Punkt Drahtlose Netzwerke >> Konfigurieren. ( der Haken bei Windows zum Konfigurieren verwenden" muss gesetzt sein!) Gib als SSID einen neuen Namen ein. Verwende hierzu Sonderzeichen, Groß,- Kleinschreibung und Sonderzeichen. Damit machst du es Hackern besonders schwer. Um das "Lauschen" zu verhindern, solltest du im Access Point Konfigurationsmenü den SSID Broadcast deaktivieren.. In dem Fall wird der Netzwerkname ausschließlich bei der Einwahl ausgetauscht. 

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    Wired Equivalent Privacy (WEP)

    Die WEP Verschlüsselung ist ein wichtiger Bestandteil der Absicherung. Ein 64 oder 128 Bit Code verschlüsselt alle ausgehenden Daten deines PCs. Für jedes Datenpaket wird zudem ein Initialization Vector (IV) erstellt. Der Code hat eine Länge von 24 Bit. Ein Decodier Programm tüftelt mehrere Wochen an einem 232 Bit Code. Aktiviere die Verschlüsselung unter Start>Einstellungen > ihre Netzwerkverbindungen > rechter Mausklick auf "Eigenschaften deines drahtlosen Netzwerks".  Unter "Drahtlose Netzwerke/Konfigurieren setzt du bei Datenverschlüsselung (WEP aktiviert) ein Häkchen, und entfernst die Markierung "Schlüssel wird automatisch bereitgestellt". Als nächstes gibst du den Schlüssel an. Bei einem 132-Bit- Schlüssel muss der ASCII-Key 13 Stellen, und der HexCode 29 Stellen besitzen. Ein einfacher 64-Bit-Schlüssel besteht aus fünf Zeichen in Groß ,- und Kleinschreibung (ASCII-Code) oder 10 Hexadezimalstellen. z.B. 9A 1E 3F CC 9T



    Mac Adresse (Media Access Control)

    Die Mac Adresse ist für jedes Gerät einmalig und eignet sich zur Identifikation im Netzwerk. Auf dem Access Point führst du eine Liste mit Mac Adressen die auf das Netz zugreifen dürfen. Was nicht registriert ist, bleibt draußen.  
    Schau einfach ins Handbuch. Dort steht beschrieben, wie du Mac Adressen pflegst. Das ist von AP zu AP unterschiedlich. Um einen Zugriff zu gewähren benötigst du dessen MAC-Adresse. Start>Ausführen .. gib hier den Befehl cmd ein. Damit startest du die Eingabeaufforderung. Mit dem Befehl ipconfig/all suchst du den Eintrag für die drahtlose Verbindung. Hinter der physikalischen Adresse steckt deine MAC Adresse. 

    Alternativ öffnest du das Einstellungsprogramm des Access Points. Das Programm ist meist im Startmenü installiert. Beim Netgear MA101 findest du beispielsweise im Reiter "Status" die MAC Adresse.



    Sicherheit-Tipp

    1) Wechsle wöchentlich den Schlüssel für die WEP-Verschlüsselung
    2) Verwende eine Firewall auf den angeschlossenen Rechnern
    3) Nutze die stärkstmögliche Sicherheitsstufe aller Netzteilnehmer
    4) sichere die Dateifreigaben ab
    5) Treiber und Firmware der W-LAN Geräte immer aktualisieren


    Was kostet mich ein Netzwerk

    W-LAN ist die teuerste Art sich zu vernetzen. Während du mit einem Onboard LAN und einem Patch - Kabel bereits mit wenigen Euro dabei bist, kommst du bei der Funk-Variante schnell auf 50 Euro. Je nachdem kommt noch ein Access Point dazu, der einen 3-stelligen Betrag verschlingen kann. Ein USB- Netzwerk schlägt mit ca. 28 Euro zu Buche, das Stromnetz kostet zwischen 60-85 Euro.




    Fazit:
    W-LAN ist alles andere als die große Konkurrenz zum kabellosen Netzwerk, und kommt daher wie der berühmte Hai ohne Zähne. Das Funknetz erreicht selbst im günstigsten Fall nur die Hälfte der 100 Mbit/s einer Ethernet- Verbindung. Die Verbindung ist zu stark von der Umgebung abhängig. Wenn du Pech hast, geht Dank dicker Betondecken, oder einem "hobbyfunkenden Nachbar" gar nichts! Selbst eine hohe Luftfeuchtigkeit lässt den Senderadius rapide schrumpfen. 

    Die Sicherheit ist das nächste dunkle Kapitel des W-LAN. Um neugierigen Nachbarn und Hackern keine Chance zu geben, musst du Daten entsprechend verschlüsseln. Genau das ist aber für PC-Laien oftmals gar nicht so leicht. 
    Am sichersten bleiben geschlossene Kabelnetzwerke, wie Gigabit LAN, USB, Firewire oder Fast Ethernet. 

    Für mich macht es die Mischung aus allen Netzen, und setze daher auf einen Mixed aus W-LAN, Fast-Ethernet und Homeplug (Strom). 

    Wenn du dich für ein W-LAN entscheiden solltest, achte beim Kauf auf eine ausführliche Anleitung. Was manch` namhafter Hersteller als "Anleitung" mitliefert, ist schlicht eine Unverschämtheit.



     
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